Sturmtief „Ylenia“ fegt über Deutschland: Unwetter-Zwischenbilanz! Bahnverkehr eingestellt, Ausnahmezustand in Berlin

Umgestürzte Bäume, lose Dachziegel, abgesagte Flüge und verspätete Züge: Sturmtief „Ylenia“ hat zunächst vor allem den Norden und Osten Deutschlands getroffen. Die Feuerwehren und Polizeileitstellen berichteten am frühen Donnerstagmorgen von zahlreichen Einsätzen, größere Schäden blieben vorerst aber aus. Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach für Mittwochabend (16.02.2022) bis Donnerstagabend (17.02.2022) Unwetterwarnungen hauptsächlich für die nördliche Hälfte des Landes herausgegeben.

+++ Sturmböe erfasst Lastwagen auf Autobahnbrücke – Fahrer unverletzt +++

Auf einer Autobahnbrücke bei Oldenburg hat eine Sturmböe einen Lastwagen erfasst und umgekippt. Der Fahrer blieb unverletzt, wie ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen sagte. Da der Sattelzug nun mitten auf der Brücke liege, gestalte sich die Bergung schwierig. Ein Kran wurde angefordert. Die Huntebrücke der A29 wurde in Richtung Wilhelmshaven gesperrt. In der Gegenrichtung Osnabrück fließe zwar der Verkehr, sagte der Polizeisprecher – doch für Lastwagen und Gespanne sei die Brücke nun wegen des Sturms gesperrt.

Bei uns in Cuxhaven und den LK sind die Polizei und die Feuerwehr unterwegs und beseitigten Sturmschäden und sichern Gefahrenstellen ab.

+++ Polizei warnt mit Bildmontage von fliegender Kuh vor Orkan +++

„Sturm ist, wenn die Schafe keine Locken mehr haben“, heißt es oft in Ostfriesland. Die Polizei im äußersten Nordwesten Niedersachsens hat am Donnerstag aber noch mit einem anderen Tier vor den Gefahren durch Orkantief „Ylenia“ gewarnt. Auf Twitter veröffentlichte die Polizeiinspektion Emden/Leer eine Bildmontage von einer Kuh, die über einen Deich und eine ostfriesische Landschaft hinwegfliegt. „Wir hebben een bietje Wind in Oostfreesland. Ji muten vörsichtig fahren un uppassen“, schrieben die Beamten dazu auf Plattdeutsch. Gemeint ist: Es stürmt in Ostfriesland und Autofahrerinnen und Autofahrer sollten vorsichtig fahren.

Auf Nachfrage gab eine Polizeisprecherin aber Entwarnung: „Nein, umherfliegende Kühe hatten wir noch nicht.“ Auch Verletzte habe es infolge des Sturmes bislang nicht im Bereich der Polizeiinspektion gegeben. Mit dem Bild habe man lediglich die Kraft des Sturmes auf humorvolle Weise veranschaulichen wollen.

+++ Kaum Fahrten der Harzer Schmalspurbahn wegen des Sturms +++

Wegen eines Sturms, der weite Teile Deutschlands betrifft, hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH am Donnerstag die meisten ihrer Fahrten ausgesetzt. Lediglich im Südharz rollten zwischen Nordhausen und Ilfeld (Thüringen) die Züge, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die Strecke werde besonders von Schülern und Berufspendlern genutzt, erklärte der Sprecher. Am Freitag wolle man die Strecken sichten und über eine Wiederaufnahme des Betriebes entscheiden. Insbesondere im Harz tobt der Sturm seit Mittwoch.

Auf dem Brocken im Landkreis Harz hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Nacht zum Donnerstag eine Windgeschwindigkeit von 152 Stundenkilometern gemessen. An den Messstationen im Landkreis Harz Wernigerode waren es 105 Stundenkilometer, in Harzgerode 104 Stundenkilometer.

+++ Elbe für große Schiffe gesperrt – Kreuzfahrtschiff muss warten +++

Das Sturmtief „Ylenia“ zwingt Reisende auf dem Kreuzfahrtschiff „Aidaprima“ zur Geduld. Weil die Elbe derzeit für große Schiffe gesperrt ist, darf das Schiff nicht wie geplant den Hamburger Hafen anlaufen, wie eine Sprecherin der Hafenbehörde HPA am Donnerstag sagte. Dem Schiffsnavigationsdienst „vesselfinder.com“ zufolge kreuzt das Schiff derzeit mit niedriger Geschwindigkeit rund 12 Seemeilen nördlich Helgoland in der Deutschen Bucht.

Wegen der Wetterlage ist die Unterelbe derzeit generell für Schiffe gesperrt, die länger als 330 Meter und/oder breiter als 45 Meter sind. Im Fachjargon heißen diese Großschiffe „Außergewöhnlich große Fahrzeuge“ (AGF); dass können Containerschiffe, Massengutfrachter und eben auch Kreuzfahrtschiffe sein.

Die 2016 in Dienst gestellte „Aidaprima“ fällt mit einer Länge von 300 Metern und einer Breite von 37,60 Metern zwar nicht unter diese Definition. Angesichts der großen Windangriffsfläche und eines vergleichsweise geringen Tiefgangs sei für das Schiff dennoch ein Windfahrverbot ausgesprochen worden, sagte die HPA-Sprecherin.

+++ Berliner Feuerwehr ruft wegen Sturm zweiten Ausnahmezustand aus +++

Wegen des Sturms hat die Berliner Feuerwehr am Donnerstagvormittag zum zweiten Mal den Ausnahmezustand ausgerufen. Ausnahmezustand bedeutet, dass so viele Alarmrufe eingehen, dass sie nicht mehr wie sonst üblich nacheinander abgearbeitet werden können, sondern andere Prioritäten gesetzt werden. Das kommt häufiger vor.

In der Nacht zu Donnerstag hatte die Feuerwehr den Ausnahmezustand bereits zwischen 2.30 Uhr und 4.30 Uhr ausgerufen. Von 2.00 Uhr bis 5.30 Uhr gab es 76 wetterbedingte Einsätze. «Größtenteils handelte es sich um umgestürzte Bäume oder lose Bauteile.» Die Lage beruhigte sich dann zunächst. Mit dem Berufsverkehr und der zunehmend belebten Stadt am Morgen kamen aber wieder viele Alarmierungen zusammen.

In Berlin-Lichterfelde stürzten in der Nacht drei Bäume auf parkende Autos, auch eine Laterne wurde mitgerissen. In Marienfelde deckte der Sturm Teile eines Flachdachs ab. Von verletzten Menschen sei aber nichts bekannt, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) meldete den Unfall eines Ausflugsschiffes im Westhafen. Die BVG-Fähre F12 in Grünau im Südosten Berlins fuhr wegen des Sturms nicht mehr.

Die Feuerwehr warnte am Morgen weiterhin davor, das Haus zu verlassen, wenn das nicht unbedingt nötig sei. Es sei damit zu rechnen, dass der Sturm im Laufe des Vormittags noch einmal an Stärke zunehme, sagte der Feuerwehrsprecher. Wälder und Parks in Berlin sollten besser nicht betreten werden, weil durch den Sturm Äste von den Bäumen fallen könnten.

+++ Vorbeifahrender Lkw-Fahrer räumt Baum von Straße +++

Ein vorbeifahrender Lastwagenfahrer hat einen umgestürzten Baum von der Straße geräumt und somit die Einsatzkräfte unterstützt. Die Polizei habe auf einer Landstraße bei Lichtenau (Kreis Paderborn) am Donnerstagmorgen die Gefahrenstelle gesichert, wie die Polizei mitteilte. Der 38-jährige Mann habe den Baum dann kurzerhand mit dem Kran seines Lastwagens von der Straße hinter die Leitplanke gehoben. Nach Angaben der Polizei ist der Mann aus Detmold selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv.

+++ Rügenbrücke wegen Sturmtief „Ylenia“ gesperrt +++

Wegen des heftigen Sturms ist die Rügenbrücke in Stralsund in der Nacht zum Donnerstag gesperrt worden. Kurz nach Mitternacht habe man den Verkehr über die Brücke einstellen müssen, hieß es in einer Meldung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr MV. In der Nacht sei auf der Brücke eine Windgeschwindigkeit von 115 Stundenkilometern gemessen worden, Donnerstagmorgen seien es noch 85 Stundenkilometer gewesen. Erst wenn sich die Wetterlage beruhigt habe, könne die Rügenbrücke wieder geöffnet werden. Zunächst könne man die Insel nur über eine Umleitung über den Rügendamm mit dem Auto erreichen.

+++ Tierpark Hagenbeck wegen Sturms geschlossen – Tropenaquarium offen +++

Wegen des starken Sturms im Norden bleibt der Hamburger Tierpark Hagenbeck am Donnerstag geschlossen. Das sei eine Sicherheitsmaßnahme, sagte eine Sprecherin am Donnerstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Das Tropenaquarium bleibe geöffnet. Die Entscheidung gelte zunächst nur für den Donnerstag. „Und dann entscheiden wir von Tag zu Tag“, sagte die Sprecherin. Im Tropenaquarium (9.00 bis 18.00 Uhr) gilt die 2G-plus-Regelung. Damit haben Genesene und Geimpfte mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test Eintritt. Für Geboosterte entfällt der zusätzliche Test.

+++ Tausende in Bayern ohne Strom wegen Sturms +++

Das Sturmtief „Ylenia“ hat in Bayern bei Tausenden Haushalten den Strom ausfallen lassen. Alleine der größte Stromnetzbetreiber des Freistaats, Bayernwerk Netz, verzeichnete 10.000 Betroffene, wie ein Sprecher am Donnerstagmorgen sagte. Meist wurde die Versorgung demnach schnell wieder hergestellt. Ursache für die Ausfälle seien häufig auf Leitungen gestürzte Bäume. Wie lange es dauere, den Strom wiederherzustellen, hänge vom konkreten Schaden ab. Unter anderem komme es darauf an, ob man die beschädigte Leitung durch veränderte Schaltungen im Netz umgehen könne.

Bayernwerk Netz ist der größte bayerische Stromnetzbetreiber und vor allem im ländlichen Bereich in Ober- und Unterfranken, der Oberpfalz, sowie Nieder- und Oberbayern tätig.

Umgestürzte Bäume: Tausende Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom

Für etwa 54.000 Haushalte in NRW ist in der Nacht zu Donnerstag der Strom ausgefallen. Das teilte der Betreiber Westnetz auf Twitter mit. Gegen 3.00 Uhr sei es zu der Störung gekommen, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Nach Angaben von Westnetz waren umgestürzte Bäume die Ursache. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, es seien Bäume gefunden worden, die in Umspannwerke gefallen seien.

Um 8.00 Uhr gab der Versorger Entwarnung: Alle Betroffenen Bereiche seien wieder zugeschaltet, hieß es auf Twitter. „Die Störung ist behoben.“

Rund zwei Stunden nach dem Beginn der Störung meldete ein Anwohner laut Polizei eine Funken sprühende Starkstromleitung. Ob es einen Zusammenhang zwischen der beschädigten Leitung und dem Stromausfall gab, sei allerdings nicht klar, so die Polizeisprecherin. Die Feuerwehr habe die Leitung gesichert.

+++ Umgekippte Bäume versperren zahlreiche Straßen im Harz +++

Umgekippte Bäume haben in der Nacht zum Donnerstag zahlreiche Straßen im Harz unpassierbar gemacht. Wie die Polizei mitteilte, versperrten besonders im Oberharz wegen des Sturmtiefs „Ylenia“ umgekippte Bäume die Fahrbahnen und sorgten für viele Polizeieinsätze. Bei Goslar seien am frühen Morgen etwa elf Straßen unbefahrbar gewesen.

Die Aufräumarbeiten hätten bereits begonnen und der Verkehr laufe langsam wieder an, sagte eine Sprecherin der Polizei in Braunlage. Menschen seien nicht verletzt worden. Vereinzelt sei es zu Sachschäden an Häusern und Leitplanken gekommen.

+++ Flugausfälle am Hamburger Flughafen +++

Am Flughafen Hamburg fallen am Donnerstag wegen des Sturmtiefs „Ylenia“ rund ein Dutzend Flüge aus. Betroffen sind Verbindungen von und nach München, Frankfurt, Kopenhagen, Zürich und Istanbul, wie eine Sprecherin des Airports mitteilte. Dies seien Flüge verschiedener Airlines. Die Lufthansa hatte in der Nacht bereits auf Anfrage mitgeteilt, dass sie vorsorglich 20 Flüge gestrichen habe. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt sind nach Betreiberangaben Verbindungen mit Berlin, Hamburg und München betroffen.

+++ Bahn stellt Fernverkehr in mehreren Bundesländern ein +++

Die Deutsche Bahn hat wegen des Sturms den Fernverkehr in mehreren Bundesländern eingestellt. In Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg verkehren keine Züge des Fernverkehrs, wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilte. Auswirkungen gebe es auch in anderen Bundesländern.

+++ Sturmtief: Lufthansa bleibt bei 20 vorsorglich annullierten Flügen +++

Angesichts des Sturmtiefs über Deutschland streicht die Lufthansa im Tagesverlauf über die 20 bereits angekündigten Flüge hinaus zunächst keine weiteren Verbindungen. Dies sei noch immer Stand der Dinge, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstagmorgen auf Anfrage mit. Fluggästen hatte das Unternehmen empfohlen, sich auf der Website über den Status ihres Fluges zu informieren. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt sind nach Betreiberangaben Verbindungen mit Berlin, Hamburg und München betroffen.

+++ Baum stürzt auf Wuppertaler Schwebebahn – von Feuerwehr zersägt +++

Wegen des Sturmtiefs „Ylenia“ ist in der Nacht zu Donnerstag ein etwa 40 Meter hoher Baum umgestürzt und auf die Schienen der Wuppertaler Schwebebahn gefallen. Die Feuerwehr sei mit einem Kran- und einem Leiterwagen im Einsatz gewesen, habe den Baum noch in der Nacht zersägt und weggeräumt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zuvor hatte der WDR berichtet. Laut dem Bericht sollen Statiker noch prüfen, ob die Schwebebahn am Donnerstag planmäßig an der Stelle fahren kann.

+++ Feuerwehr in Brandenburg im Dauereinsatz wegenSturm „Ylenia“ +++

Wegen des Sturmtiefs „Ylenia“ ist die Feuerwehr in Brandenburg in vielen Landkreisen im Dauereinsatz. Bisher seien aber noch keine witterungsbedingten Verkehrsunfälle bekannt, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstagmorgen sagte. In den Landkreisen Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sei es in der Nacht zu Donnerstag zwischen 1.00 Uhr und 5.30 Uhr zu etwa 150 Einsätzen wegen umgefallener Bäume gekommen. Besonders in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz seien viele Bäume auf die Fahrbahn gefallen. Betroffen waren auch die Landkreise Frankfurt (Oder), Oder-Spree und Märkisch Oderland.

+++ Bis zu 152 km/h Windgeschwindigkeit auf dem Brocken gemessen +++

Es ist ungemütlich: Das Sturmtief „Ylenia“ zieht in der Nacht zu Donnerstag zum Teil mit Orkanböen über Deutschland. Auf dem exponiert liegendem Brocken im Harz wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zwischen 00.30 und 1.00 Uhr durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern gemessen. Die Windspitze in dem Zeitraum lag hier bei 152 Kilometern pro Stunde.

Auch in anderen Teilen Deutschlands gab es in exponierten Lagen wie Bergspitzen zum Teil Orkanböen und orkanartige Böen: So wurden im oben genannten Zeitraum auf dem Feldberg im Schwarzwald Windgeschwindigkeiten von durchschnittlich 87 km/h gemessen, in Spitzen 125 km/h. Schwere Sturmböen gab es beispielsweise am Kap Arkona auf Rügen (77 km/h, 105 Spitze) und am Leuchtturm Kiel (79 km/h, 101 km/h in der Spitze).

+++ Umgestürzte Bäume blockieren einige Bahnstrecken +++

Umgestürzte Bäume haben in der Nacht zum Donnerstag zu ersten Behinderungen im Bahnverkehr geführt. Das Ausmaß hielt sich aber zunächst in Grenzen. Zwischen Bremen und Hamburg stürzte bei Buchholz (Nordheide) ein Baum auf die Gleise. Ein ICE musste deshalb umgeleitet werden, wie ein Bahnsprecher sagte.

In Nordrhein-Westfalen blockierten Bäume nach Unternehmensangaben vereinzelt Nebenstrecken im Raum Dortmund. Vorübergehend war demnach die Verbindung Dortmund-Münster betroffen.

Die Deutsche Bahn hatte die Fahrgäste am Mittwoch vor Verspätungen und Zugausfällen während des Sturms gewarnt. Wer seine Fahrt wegen des Sturms verschiebt, kann die schon gebuchte Fahrkarte bis sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren.

+++ Lufthansa annulliert Flüge wegen Sturm +++

Das Sturmtief über Deutschland beeinträchtigt am Donnerstagmorgen auch den Flugverkehr. Die Lufthansa hat bislang vorsorglich 20 Flüge gestrichen, wie das Unternehmen in der Nacht auf Anfrage mitteilte. Fluggästen wird empfohlen, sich auf der Website der Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt sind nach Betreiberangaben Verbindungen mit Berlin, Hamburg und München betroffen.

+++ Sturm zerstört Corona-Teststation +++

Eine Corona-Teststation in Kleve am Niederrhein hat dem Sturm am Mittwochabend nicht standgehalten. Der Wind zerstörte das Zelt des Drive-in-Testzentrums in NRW, wie die Feuerwehr mitteilte. Zwei Dutzend Feuerwehrleute rückten demnach aus, um die Stangen und Planen einzuräumen. Der Eigentümer habe sie weggeschafft. Verletzt wurde nach Feuerwehrangaben niemand.

dpa

Mit heftigen Orkanböen im Gepäck fegt Sturmtief „Ylenia“ über Deutschland. In der Nacht zu Donnerstag war die Feuerwehr im Dauereinsatz, die Bahn stellte den Fernverkehr ein, etliche Flüge wurden gestrichen.